Liebe Freundinnen und Freunde der Bochumer Symphoniker,
schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr mit mannigfachen Ereignissen und Erlebnissen; ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Aber – und da bin ich gewiss – hat die Musik uns in guten Momenten getragen und erfreut sowie in schweren Zeiten getröstet und aufgebaut.
Deshalb danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Treue zu den Bochumer Symphonikern, deren Tun Sie ideell und materiell im Jahr 2025 wieder unfangreich unterstützt haben.
Das nun kommende Jahr 2026 hält für uns sicherlich viele musikalisch-künstlerische Ereignisse bereit und verspricht auch sonst spannend zu werden:
Ein neuer, junger Generalmusikdirektor, Aurel Dawidiuk, wird ab dem Sommer die Leitung unseres Orchesters übernehmen. Nach den ersten Gesprächen mit Herrn Dawidiuk bin ich überzeugt, dass uns überraschende und abwechslungsreiche musikalische Zeiten bevorstehen werden, auf die wir uns freuen können.
Einen Vers möchte ich Ihnen zum Weihnachtsfest und auf den Weg ins Neue Jahr mitgeben; Liedzeilen, die seit ihrer Entstehung im Jahr 1597 Menschen geistlich erfüllt und getröstet haben mögen.
Philipp Nicolai, Pfarrer in Hamburg und zwischenzeitlich auch in Herdecke, schuf Text und Melodie dieses Liedes, welches im Dreißig-jährigen Krieg ein Hymnus der Hoffnung werden sollte:
Zwing die Sayten in Cythara und laßt die süsse Musica
gantz freudenreich erschallen:
Daß ich möge mit Jesulein, dem wunder schönen
Bräutgam mein, in stäter Liebe wallen.
Singet, springet, jubilieret, triumphieret,
danckt dem HERREN!
Groß ist der König der Ehren.
(Nach dem Faksimile der Erstausgabe von 1599)
Ihnen Allen wünsche ich ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein frohes und gesundes Neues Jahr 2026.
Herzlichst
Ihr Joachim Gresch


