BoSy und Fans wieder „on tour”

Eigentlich sind „Fan-Reisen” der BoSy-Freunde zu Konzerten unseres Orchesters in anderen Städten ja nicht mehr nötig; denn sie wurden seinerzeit von uns eingeführt, damit in guten Konzertsälen erlebt werden konnte, wie exzellent unser Orchester klingt, wenn der akustische Rahmen stimmt, . . . und das ist ja nun seit Eröffnung unseres Musikforums Ruhr Vergangenheit.

Dennoch hat es uns mal wieder „in den Reiseschuhen gebrannt”.

So brachen wir – 24 Freundeskreis-Mitglieder bzw. interessierte Bekannte – am Sonntag, dem 12. 11. 2017, in früher Stunde zu einer Konzertreise nach Rotterdam auf, wo die Bochumer Symphoniker unter Leitung von Steven Sloane zusammen mit dem „Rotterdam Symphony Chorus” , Solisten und Kinderchor (wie auch schon an den zwei Vorabenden in Brügge) das „War Requiem” von Benjamin Britten aufführten – jenes legendäre Werk zum Gedenken an die Zerstörung der Kathedrale von Coventry durch deutsche Bomber im Zweiten Weltkrieg.

Die frühe Stunde wurde gewählt, weil wir es nicht beim Konzertbesuch belassen wollten, sondern eine richtige kleine Kulturreise arrangiert hatten.

Zunächst ging es nämlich in die alte Handels- und Kunststadt Delft mit einem geführten Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten des historischen Stadtkerns und anschließendem Besuch des „Vermeer Centrum Delft”, in dessen Bistrot wir nach durchlittener Kälte mit einem  Lunch-Buffet mit Suppe, verschiedenen typisch niederländischen Sandwiches und diversen Getränken bewirtet wurden, ehe wir uns dann in die Kunst der Licht- und Schattenmalerei des Delfter „Meisters des Lichtes” Jan Vermeer einführen ließen. Viel zu kurz für all das Wissenwerte dieser Präsentation war die Zeit, die wir hatten, ehe die Weiterfahrt von Delft nach Rotterdam anstand.

Dort hatten wir dann am späten Nachmittag eine stimmungsvolle Begegnung mit den Musikern und dem Team der Bochumer Symphoniker in Form eines Steh-Empfangs in der „Wijnbar” des „De Doelen Concert- en Congresgebouw”, in dessen „Groote Zaal” wir dann am Abend das wirklich ergreifende Konzert erlebten, das vom Publikum mit sehr spontanen „standing ovations” gewürdigt wurde.

Der Dank aller Reiseteilnehmer gilt unserem Vorstandsmitglied Monika Brendgen für die professionelle Organisation der Reise sowie einem unserer Mitglieder für die großzügige Einladung zu dem Empfang im „De Doelen”.

Anneliese Brost Musikforum Ruhr als „gutes Bauwerk” ausgezeichnet

Ansicht vom Kerkwege aus
Das Kirchenfoyer
Zwischenfoyer mit Kirchenportal (alle Fotos: Brigida González, Stuttgart)

Zum siebten Male hat der Bund Deutscher Architekten BDA am 9. November 2017 die „Auszeichnung guter Bauten” in Bochum, Hattingen, Herne und Witten vergeben. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr in einer Feierstunde im Kunstmuseum Bochum das Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum.

Die Jury, bestehend aus namhaften Architektinnen und Architekten aus NRW unter dem Vorsitz des Bochumer Architekturprofessors Erhard An-He Kinzelbach, würdigte das Musikforum als ein überzeugendes und vielschichtiges Gebäude für die Öffentlichkeit und den kulturellen Austausch.

Herausgestellt wurden die entwurflichen Überlegungen der Architekten Bez + Kock, die profanierte Kirche St. Marien als Ausgangspunkt für das Gesamtkonzept zu wählen. Das besondere Nutzungskonzept beider Seiten des Bestandsbaus und die raffinierte Besetzung des Kirchenschiffes als neuer Eingang und Verteilerraum für die beiden benötigten Säle resultiere im Angebot eines dritten Saales, der für spezielle Veranstaltungen bereits rege genutzt wird. Die Jury lobte die städtebauliche Setzung und die diagrammatische Klarheit, die in einem unerwarteten Raumpotential resultiert.

lm lnneren würden nach deren Worten durch großzügige Erschließungsflächen vielfältige Raumaneignungen ermöglicht, die weit über die reine Konzertnutzung hinausgehen. Zusammen mit dem Kirchenfoyer und der Nutzung des Multifunktionssaals durch die Musikschule werde hierdurch aus dem Haus ein durch und durch öffentliches Gebäude.

lm großen Konzertsaal gelinge der Spagat zwischen dem Wunsch nach maximaler Nähe des Orchesters zum Publikum und der raumökonomischen Notwendigkeit der „shoebox”-Typologie in beeindruckender Art und Weise. Eine Vielzahl an „ersten Reihen” erzeuge das Gefühl, mitten drin zu sein. Zusammen mit der gelungenen Materialität lasse dies den Saal zu einem architektonischen Schmuckstück werden.

Dass das Orchester als Hauptnutzer das Bauwerk schon kurz nach der Einweihung überschwänglich lobe und die Bürger der Stadt sich bereits in hohem Maße mit demselben identifizieren würden, zeige, dass Architekten und Planer, aber auch die Stadt Bochum als öffentlicher Bauherr in breitem Bündnis mit Bürgerschaft, Politik und Wirtschaft alles richtig gemacht hätten.

Die „Auszeichnung guter Bauten” in Bochum Hattingen Herne Witten ist eingebunden in die zeitgleich landesweit stattfindenden Auszeichnungen der jeweiligen BDA Gruppen. Die landesweite Durchführung der „Auszeichnung guter Bauten” bildet den Auftakt eines Reigens, der mit dem Architekturpreis Nordrhein-Westfalen (2018) und dem Architekturpreis Nike (2019) fortgeführt wird. Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplaner können sich gemeinsam mit ihren Bauherren bewerben. Gemeinsam ist das Stichwort, denn die „Auszeichnung guter Bauten” ist ein Team-Preis für die gelungene Kohärenz von Architekt und Bauherr.

Neu: Unser Newsletter!

Da die Erfahrung lehrt, dass diese Seiten nicht so oft aufgesucht werden, wie es zu wünschen wäre, haben wir uns vorgenommen, unseren Mitgliedern in unregelmäßigen Zeitabständen einen „Newsletter” zukommen zu lassen. Damit wir aber auch über den Kreis unserer Mitglieder hinaus Wirkung entfalten können, kann der jeweils aktuelle Newsletter hier von jedermann heruntergeladen werden.

 

Hier ist bereits unsere Nummer 2!

Die Foyer-Bänke sind da!

Im Rahmen einer ziemlich spontanen Aktion haben sich mehrere Freundeskreismitglieder bereitgefunden, für vielfach als wünschenswert angesprochene Sitzgelegenheiten im Kirchenfoyer unseres Musikforums Ruhr die erforderlichen Mittel zu spenden. Die in Bochum beheimateten „Werkstätten Dickerhoff“, die bekanntlich auch die Holzvertäfelungsarbeiten im Innern des Musikforums ausgeführt hatten, haben sechs Bänke mit passender Oberfläche aus Kirschholz in solide-sachlicher Gestaltung hergestellt. Das hat runde 4.800 € gekostet und ist komplett durch die Sonderspenden abgedeckt.

Den Spenderinnen und Spendern
•     Elke und Dr. Friedrich Clever,
•     Annegret Hintz-Düppe und Friedrich-Ernst Düppe,
•     Renate Heinz,
•     Lore Ponthöfer,
•     Elisabeth und Klaus Röthel,
•     Ella und Dr. Klaus Schimmelpfennig
sei herzlich gedankt.

Musikforum Ruhr: Im Zeitplan – im Budget – im Vergleich vorn!

Forbes, das bedeutende US Wirtschaftsmagazin, lobt das Musikforum Ruhr in Bochum für die Einhaltung des Bauzeitplans und des Budgets. Bochums Musikforum schneidet  im Vergleich mit Hamburgs Elbphilharmonie und Münchens geplantem neuem Konzerthaus sehr gut ab.

Hamburgs Elbphilharmonie überragt alle, nicht nur im Hafen, sondern auch beim Zeitverzug bis zur Eröffnung und – von den Kosten ganz zu schweigen. In München und London ist man noch nicht so weit. Die Projekte dümpeln dahin. Aber tief im Westen, so drückt Forbes-Autor Jens F. Laurson es aus, da wurde das Ding gestemmt. Bochum, aus New Yorker Sicht eine kleine Stadt im Ruhrgebiet, glänzt nun nach seinen Worten mit einer eleganten Konzerthalle, die ein unprätentiöses kleines Juwel ist. Und Laurson („Nein, ich habe keine Null vergessen!“) zeigt sich begeistert von der Tatsache, dass man bei 34 Millionen Euro veranschlagten Kosten mit nicht mal ganz 40 Mio. Euro ausgekommen ist.

Ausgerechnet hier, im „toten Punkt mitten in Deutschlands bevölkerungsreichstem Ballungsraum, dem Ruhrgebiet“ so Jens F. Laurson, hat am 27. Oktober 2016 ein neues Konzerthaus seine Tore für das Publikum geöffnet. Nach knapp einem Jahrhundert des Vorliebnehmens mit behelfsmäßigen Spielstätten für die ehrwürdigen Bochumer Symphoniker, die nächstes Jahr 100 werden, verfügt die Stadt nun über ein zünftiges Musikzentrum und hat das Orchester ein hochverdientes Zuhause im Anneliese Brost Musikforum Ruhr.

Die Orchestermusik hatte, wie  Laurson schreibt, in Bochum lange Zeit einen schweren Stand, nicht nur wegen Ermangelung eines wirklich geeigneten Veranstaltungsortes oder angemessenen Probenraumes, sondern auch, weil es in mehr oder weniger unmittelbarer Nachbarschaft,  in bequemer Hörweite, viele andere Orchester gibt: Dortmunder Philharmoniker, Düsseldorfer Symphoniker, Duisburger und Essener Philharmoniker und wohl auch die Nordwestdeutsche Philharmonie.

Und der Kritiker Laurson stellt beim Herumgehen im neuen Saal die gute Klangtransparenz fest, was dem großen Saal eine analytische Note verleiht. „Trotz seiner Fähigkeit, Mahler mit Leichtigkeit aufzunehmen, klang er auch unmittelbar geeignet als Kammermusiksaal, was nicht verwundert, da er – gemessen an der Zahl der Plätze – nicht viel größer ist als der Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses.“  Eine besondere Erwähnung findet dabei die Bestuhlung des Saales, die ausreichend Beinfreiheit und Bequemlichkeit bietet.

Und Jens F. Laurson zeigt sich begeistert von der ehrlichen, transparenten, nicht übermäßig trockenen und unmittelbaren Akustik, die sich überall als sehr gut und sehr einheitlich erwies. „Der Bochumer Saal – so viel kleiner und weniger ambitioniert er ist – hat die homogenere, transparentere und praktikablere Akustik“, findet er.

Kann es ein schöneres Kompliment für unser Musikforum Ruhr in Bochum geben? Und auch die Besucher haben das ihre dazu beigetragen, indem sie für viele ausverkaufte Konzertabende in der ersten Saison im neuen Haus sorgten.

Original:  Forbes, New York, Jul 20, 2017; On Time, On Budget: Bochum's New Concert Hall Might Be A Better Model Than Hamburg's Elbphilharmonie, by Jens F. Laurson

Diesen Beitrag können Sie hier im Original lesen. Falls Sie den Beitrag lieber auf Deutsch lesen möchten: Hier ist eine unsererseits erstellte Übersetzung.

Hintergrund:

Forbes ist eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine weltweit und erscheint 14-tägig in New York mit einer Auflage von über 900.000 Exemplaren. Forbes wurde 1917 vom schottischen Einwanderer Bertie Charles Forbes gegründet und ist noch heute in Familienbesitz. Forbes ist für die vielen Ranglisten zu verschiedenen Themen bekannt, beispielsweise:

  • die jährliche Liste „Die Milliardäre der Welt“, die weltweit alle Personen aufführt, deren geschätztes persönliches Vermögen eine Millirde US-Dollar übersteigt,
  • die Liste „Die mächtigsten Personen der Welt“, eine Rangliste der derzeit 72 mächtigsten Menschen der Welt.

Es geht weiter: Orchestermitglieder stellen sich vor

Britta und Douglas Simpson

Es kann nun schon als Tradition gelten, dass wir unseren Mitgliedern und interessierten Freunden die Möglichkeit geben, Musiker unseres Orchesters – vor allem solche, die in jüngerer Zeit dazugekommen sind – näher kennen zu lernen.

Bisher haben sich vorgestellt:

Samstag, 20.11.2010: Marie Lesch (Oboe)

Samstag, 26.03.2011: Stephanie Himstedt (Violine) und Aliaksandr Senazhenski (Viola)

Samstag, 02.07.2011: Katja Schönfeld („tiefes” Horn) und Sebastian Hartung (Violoncello)

Samstag, 05.11.2011: Raphael Christ (Violine, Konzertmeister)

Samstag, 24.05.2012: Iris Ruffing (Klarinette, Bassklarinette)

Samstag, 07.11.2012: Martina Overlöper (Flöte) und Arend Weitzel (Pauke und Schlagzeug)

Samstag, 11.05 2013: Diego Aldonza Crespo (Pauke und Schlagzeug)

Samstag, 07.12.2013: Katrin Spodzieja (Violine) und Reiner Ziesch (Trompete)

Samstag, 20.06.2015: Meret Eve Haug (Harfe)

Da sich im Jahr 2016 alle Aufmerksamkeit auf die Eröffnung des Musikforums richtete, hatten wir diese Veranstaltungsreihe zeitweilig ausgesetzt. Jedoch geht es jetzt 2017 weiter:

Am Samstag, 10.06.2017 haben wir das Ehepaar Douglas und Britta Simpson begrüßen zu können. Britta Simpson spielt bei den BoSy Viola und Douglas Simpson Bass-Posaune. Die beiden sind schon eine geraume Zeit Orchestermitglieder, darum war es aber nicht weniger interessant, was sie über sich, ihr einander Kennenlernen, ihre Instrumente und ihr „außermusikalisches” Leben im Dialog mit unserem neuen Vorsitzenden, Herrn Konrad Ruprecht, vermittelten. Das Ganze musikalisch angereichert durch ein selbst arrangiertes Duett für die nicht alltägliche Instrumentenkombination Viola / Posaune.

Sie dürfen gespannt auf die Folgeereignisse sein!

Notenpulte für die BoSy statt „Brot und Salz”

Eines der neuen Notenpulte, am 1.6.2017 „in Betrieb genommen”

Während des fulminanten Festes zur Eröffnung unseres Musikforums erfuhren wir, dass die einheitlichen professionellen Notenpulte auf der Bühne des großen Saals geliehen seien, da  die Bochumer Symphoniker nicht über so viele derartige Pulte verfügen würden, die dem schönen Ambiente des Saales gerecht würden und sozusagen „fernsehtauglich” seien. Und wir erfuhren, dass ein solches Notenpult 230 € kosten würde, bei 100 benötigten Pulten wären also 23.000 € erforderlich.

Da lag es nahe, in einer Sonderaktion Spender für solche Notenpulte zu gewinnen. Spontane Testgespräche fanden sofort positive Resonanz und ließen Erfolgschancen erkennen. So entstand dann die Aktion „Pult-Geschenke anstatt Brot und Salz zum Einzug”.

Ein entsprechender Aufruf wurde verfasst und mittels Begleitschreiben versendet bzw. in Gesprächen persönlich überreicht. Es fing alsbald gut an mit den Pult-Geschenken, . . . und es hat sehr schnell zu einem guten Ende geführt: Bereits in den ersten Dezembertagen erfolgte das hundertste Notenpult-Geschenk. Schließlich kamen sogar fast 26.000 Euro zusammen. Das hat alle unsere Erwartungen übertroffen und ist neben dem bürgerlichen Engagement für den Bau des wunderbaren Hauses ein weiterer Beweis für die große Begeisterung der Bochumerinnen und Bochumer für dieses nun realisierte Kulturprojekt im Herzen unserer Stadt. Wir konnten das Ergebnis beim Empfang nach dem Freundeskreis-Konzert am 9. 12. 2016 freudig verkünden.

Anschließend erfolgten Absprachen mit dem Hersteller, die Anfertigung von Mustern zur Abstimmung des Farbtones der Pulte auf die Holzvertäfelung des großen Saales und eine detaillierte Spezifikation für die einzelnen Pulte.

Mitte Mai 2017 wurden die bestellten Pulte angeliefert und am 1. Juni in einer kleinen Zeremonie an die Orchesterleitung und die Musikerinnen und Musiker übergeben: Ein weiterer ästhetischer Akzent für das Musikforum und optimale Funktionalität für das Musizieren!

Klaus Heimbucher, Klaus Schimmelpfennig und Steven Sloane mit der Schenkungsurkunde
Einige Spenderinnen und Spender mit Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises und Steven Sloane

Diesen Erfolg wollen wir aber nicht auf unsere Fahnen schreiben in dem Sinne „Der Freundeskreis spendiert 26.000 €”. Sondern wir sehen die Spenden als ganz persönliche Geschenke einzelner Menschen, die wir im Folgenden nennen:

art Hotel Gastronomie GmbH, Restaurant Tucholsky
Prof. Maria Friesenhausen-Balkenhol und Gerd Balkenhol
Dr. Annelie und Prof. Dr. med. Jürgen Barmeyer
Gisela Bödeker
Jörg Bödeker
Annette Böhler-Borck
Prof. Dr. Stefan Böntert, Essen
Dr. med. Bodo K. H. Brandts
Svenja und Dr. med. Peter Breil
Ingeborg und Eberhard Brune
Dr. Andrea und Prof. Dr. Hermann Büsing
Elke und Dr. Friedrich Clever
Dr. Peter Dönninghaus
Klaus-Uwe Eichler
Elisabeth und Prof. Dr. med. Ulf Eysel
Christian Flashar
Roswitha Fritz
Dipl.-Ing. Gerhard Gabriel
Dr. med. dent. Erich Gehrke
Dr. Horst Gondermann
Eva Gottschall
Dipl.-Chem. Rolf Grewe
Reinhard Hachenberger
Nina und Jörg Hagemann
Arno Hartmann
Monika und Wolfgang Heckmann
Ortrud Heggen
N. N.
Dr. Volkmar Heintze, Witten
Wolfgang Heldt, Witten
Dr. med. dent. Hanne und Dr. med. dent. Claus Heyng
Angelika und Prof. Dr. Rolf Hüpen
Christine Hüttemann
IngenieurGesellschaft Schultz mbH, Bielefeld
Lucia Jacobi
Maria Kampmann-Buhlbäcker und Prof. Winfried Kampmann
Dr. Stefanie Kanne, Paris
Dr. Werner Klönne
Bernd Klostermann
Dr. med. dent. Jürgen P. T. Krah
Ute Lieder und Mario Fliegel
Margret und Dipl.-Ing. Gerd Liedtke
Karl Löhken
Annelies und Jürgen Lottmann
Dr. Dieter Mainz
Christa Morgenstern
Harry Mühle
Prof. Dr. Hans Christian Müller
Carmen und Dipl.-Ing. Hans Neubauer
Ursula und Ulrich Noetzlin
Ursula und Prof. Dr. Wolfgang Opferkuch
Philipps Vermögens- und Beteiligungs-GmbH
Lore Ponthöfer
Ute und Herwarth Reich
Angelika Rheinländer
Dr. Paul Rheinländer
Heide Rieger
Dr. Sabine und Prof. Dr. Klaus F. Röhl
N. N.
Dr. med. Adelheid und Dr. med. Thomas Röhling
Elisabeth Röthel
Ella und Dr.-Ing. Klaus Schimmelpfennig
Hanno Schmidt, Hannover
Ute Schmidt und Norbert Knyala, Castrop-Rauxel
Baldur Scholz
Lotte Schröer
Ursula Schutzeichel
Johannes Schwill
Elke Stimpel
Christel Dotzert und Werner Storchmann
Elga Theissen
Gunter Themlitz
Monika und Prof. Dr. med. Eckardt Trowitzsch
V 59 Gastronomie GmbH, Restaurant BEEF & BURGER
Dipl.-Ing. Manfred Verhöven
Brigitte und Hans-Thilo Vogelgesang
Brigitte und Dr. Hans Hagen von Döhren
Annliese und Ernst Wagener
Thomas Waltjen, Witten
Gertrud und Dr. Albrecht Wegner
Eva und Dr. Hans Ulrich Weiß
Dr. Bernhard Wiebel
Traudl und Dr. med. Christoph Wiemer, Herne
Ulrike Wittstamm
Dr. rer. nat. Rainer Zinn, Hattingen
Ilse und Dr.-Ing. Wolfgang Zwintzscher

(Alle aus Bochum, sofern nicht anders angegeben)

Auch an dieser Stelle sei unser Dank für diese guten Taten in aller Herzlichkeit zum Ausdruck gebracht – besonders auch im Namen der BoSy-Musikerinnen und -Musiker.

Zum Ausdruck ihres Dankes haben die Orchestermusikerinnen und -musiker am 30. Juni die Spenderinnen und Spender zu einem "Klingenden Dankeschön" im Kirchenfoyer des Musikforums eingeladen. Alle, die dabei waren, haben dieses fröhliche Ereignis von Herzen genießem können.

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Am 1.1.2017: 662 Mitglieder!

Im Februar 2015 hatten wir uns das Ziel gesetzt, unsere Mitgliederzahl von damals ca. 530 auf die „Schnapszahl” 555 zu erhöhen, da jedes weitere Mitglied die Möglichkeiten zur Förderung unseres Orchesters – auch hinsichtlich seiner so wichtigen Arbeit im Bereich „Education” – erhöht.

Dieses Ziel – verbunden mit der Verlosung von zwei „Wahl-Abos Symphonie” – war zum Saison-Abschluss bereits erreicht.

Danach ging es unaufhörlich weiter: Im Juni 2016 waren bei 600 Mitgliedern angelangt, ... und zum Jahreswechsel 2016/2017 sind es nun sage und schreibe 662 Mitglieder!

Wen auch Sie aufspringen und Ihre Beitrittserklärung erteilen möchten, wäre das eine große Freude für uns ... und auch für Sie!

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Verwaltungstrakt gefördert

Besondere Projekte erfordern besondere Maßnahmen: Die Stiftung Bochumer Symphonie hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Verwaltungstrakt des Musikforums (vorn im Bild), der ursprünglich aufgrund des „Kostendeckels” ausgeklammert werden musste, nun doch zeitgleich realisiert werden kann. Unterm Strich führt das zu Ersparnissen, insbesondere weil die vorhandene Baustellen-Infrastruktur genutzt werden kann, die sonst bei späterer Errichtung nochmals installiert werden müsste. Auch für die Arbeitsabläufe des Betriebes des Musikforums ist dies günstig.

Wir haben dieses Vorgehen auch unsererseits als sinnvoll angesehen und im Jahr 2015 einen Förderbeitrag geleistet:

immerhin 25.000 €

Ein herzlicher Dank allen, die uns diese Förderung durch ihre Zuwendungen ermöglicht haben!

BoSy Kammerkonzerte

Viktoria-Quartett

Bis vor Kurzem waren die BoSy-Kammerkonzerte „Stiefkinder” des Konzertbetriebes in unserer Stadt – zu Unrecht, denn es wurde stets sehr gute Musik geboten. Wir hatten deswegen regelmäßig zusätzlich zu den sonstigen Ankündigungen einen großen Kreis von Musikfreunden per E-Mail auf diese Konzerte aufmerksam gemacht.

Mit der Eröffnung des Musikforums ist das nun offensichtlich nicht mehr nötig: Die schon mehrfach im Kleinen Saal den Musikforums gebotenen Kammerkonzerte fanden stets vor gut gefülltem Saal statt. Welch positive Entwicklung auch für diese Musikgattung!

Bereits zweimal trat z. B. „Viktoria Quartett” auf – Esiona Stefani und Jiwon Kim, Violinen, Aliaksandr Senazhenski, Viola, und Philipp Willerding-Bach, Violoncello. Die Besucher konnten sich neben der großen musikalischen Leistung auch von der ebenfalls im Kleinen Saal ausgezeichneten Akustik überzeugen. Kammerkonzerte lohnen sich also mehr denn je!

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Mitgliederversammlung 2017

Die diesjährige ordentliche (44.) Mitgliederversammlung fand am 15.03.2016 um 19:30 Uhr statt – erstmals im neuen Musikforum, im kleinen Saal. 72 Mitglieder waren anwesend, deutlich mehr als in den Vorjahren. Der Vorsitzende, Herr Dr. Peter Dönninghaus, begrüßte zunächst die Teilnehmer wie auch 2 Vorstandsmitglieder der Bochumer Symphoniker, Herrn Klaus Heimbucher und Herrn Douglas Simpson, sprach den Dank für die „Beherbergung” in dieser neuen Umgebung aus und stellte die Form- und Fristwahrung der Einladung fest. Das Protokoll der vorjährigen Mitgliederversammlung wurde sodann einstimmig genehmigt.

In seinem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr führte der Vorsitzende die folgenden Beschlüsse des Vorstands bezüglich Fördermaßnahmen auf:

  • Übernahme von Mietkosten (12.500 €) für das Audimax zum Freundeskreiskonzert (10.03.2016),
  • Förderung des Projektes Ohrenkneifer (1.000 €),
  • Förderung der Plakatierungsaktion zur Eröffnung des Musikforums (maximal 5.000 €),
  • Förderung des Education-Projektes „BO-Ton” (9.750 €),
  • Förderung des Freundeskreiskonzertes vom 09.12.2016 (12.500 €, die Überweisung erfolgt in 2017).

Er wies darauf hin, dass künftig Förderbegehren konkreter als bisher benannt und spezifiziert werden sollen. Es sei ein Konzept in Entwicklung, das diesen Ansprüchen gerecht wird. Ein zentraler Bestandteil werde dabei die verstärkte Förderung von „Education-Projekten” sein. 

Als Höhepunkt des letzten Jahres bezeichnete er die langersehnte Eröffnung des Musikforums, bei der zahlreiche Freundeskreismitglieder an allen Tagen selbstlos über viele Stunden geholfen hätten. Er wies auf die zahlreichen und ausführlichen Berichte der deutschsprachigen nationalen und internationalen Presse über dieses Bochumer „Leuchtturmprojekt” hin.

Folgende weitere Punkte wurden noch erwähnt:

  • Bericht von Frau Christiane Peters im Rahmen der Vorstellungsreihe im Tana´s am 23.04.2016 über ihre Arbeit,
  • Gespräch von Vorstandsmitgliedern mit Herrn Sloane am 19.05.2016 über eine dem Freundeskreis avisierte exklusive Veranstaltung vor der Eröffnung des Musikforums, als dessen Ergebnis eine „Hörprobe” zugesagt wurde, die am 21.10.2017 im Musikforum stattfand,
  • Erhalt eines Betrages von 50.000 € als Vermächtnis für den Bau des Musikforums, der an die Stiftung Bochumer Symphonie weitergeleitet wurde, sowie einer weiteren Spende aus einer privaten Initiative in Höhe von 1.200 €,
  • Rückerstattung zu Unrecht erhobener Gebühren für Vereinsregister-Eintragungen durch das Amtgericht Bochum aufgrund eines entsprechenden Antrages des Schatzmeisters,
  • Einwerbung von Spenden in Höhe von insgesamt 25.900 € im Rahmen der Aktion „Statt Brot und Salz” für die Anschaffung neuer Notenpulte für die BoSy,
  • Aktuelle Mitgliederzahl: 678.

Im April des Jahres 2016 ist das langjährige Vorstandsmitglied, Frau Doris Heldt verstorben. Frau Heldt hatte sich insbesondere für die Belange der Jugendarbeit des Orchesters eingesetzt. Der Vorstand dankt nochmals für ihre Arbeit.

Der Vorsitzende bedankte sich dafür, dass die Vorstandssitzungen auch im vergangenen Jahr im Hause der Ingenieurgesellschft Stangenberg und Partner stattfinden durften.

Folgenden Mitgliedgliedern gratulierte Herr Dr. Dönninghaus zu ihrer 25jährigen Mitgliedschaft: Herrn Gerd Liedtke, Frau Margret Liedtke, Frau Liselotte Recknagel, Herrn Dr. Thomas Röhling, Herrn Baldur Scholz, Frau Margarete Haze.

Abschließend dankte er allen – und insbesondere auch den Vorstandsmitgliedern –, die sich während seiner Amtszeit für das Wohl des Freundskreises eingesetzt haben.

Im Anschluss an diesen Bericht gab der Schatzmeister, Herr Dr. Klaus Schimmelpfennig, unter Angabe folgender Zahlen seinen Bericht über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage:

Vermögen am 31.12.2015

    9.279,38

Einnahmen 2016

 

Beiträge

14.905,00

 

 

 

Spenden

18.674,25

 

 

 

Spenden Musikforum

  1.200,00

 

 

Sondereinnahmen 50.233,13
Spenden Notenpulte 25.955,00

 

Kapitalerträge

         3,37

110.970,75

Ausgaben 2016

 

Verwaltungskosten

  1.512,29

 

 

 

Mitgliederbetreuung, -werbung

  1.817,52

 

 

 

Kosten Geldverkehr

     119,64

 

 

 

Rechts- u. Beratungskosten

     303,75

 

 

 

Förderungen

70.927,14

74.680,34

Vermögen am 31.12.2016

45.569,79

Anschließend wurde der Bericht der Rechnungsprüfer verlesen, in welchem eine einwandfreie Kassenführung bestätigt wurde. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte hierauf mit 66 Ja-Stimmen bei Enthaltungen der Vorstandsmitglieder.

Herr Dr. Dönninghaus gab sodann bekannt, dass er nach 24 Jahren als Vorsitzender sein Amt zur Verfügung stelle. Er erinnerte an seine Wahl als Nachfolger von Herrn Dr. Weiß und gab einen Überblick über schwere Zeiten mit Besucherschwund bis hin zur großartigen Eröffnung des Musikforums. Er dankte nochmals allen Freundeskreismitgliedern, den Vorstandsmitgliedern sowie – last not least – dem Orchester und der Orchesterdirektion für die vielen Jahre einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Frau Borberg erklärte ihr Ausscheiden aus dem Vorstand. Als Folge des Ausscheidens von Herrn Dr. Dönninghaus sowie aufgrund dessen, dass Frau Hoffmann ihre Rolle als stellv. Schatzmeisterin im Geschäftsführenden Vorstand zur Verfügung stellte, wurde einige Um- und Neubesetzungen erforderlich. Mit dem Ergebnis dieser Wahlen setzt sich der Vorstand nun wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Konrad Ruprecht

Stellv. Vorsitzende: Elisabeth Röthel

Schatzmeister: Dr. Klaus Schimmelpfennig

Stellv. Schatzmeister: Fabian Schütz

Schriftführer: Hans Neubauer

Pressereferent: Friedrich-Ernst Düppe

Weitere Vorstandsmitglieder: Monika Brendgen, Wolfgang Heldt, Dr. Walter Heyden, Gabriela Hoffmann, Jan Thürmer

Als Ausblick auf kommende Aktivitäten wurde erwähnt, dass die Musikervorstellungen im Tana´s bald fortgesetzt werden und dass im Anschluss an das Konzert am 8. 7. 2017 die Musiker mit einem Empfang in die Ferien verabschiedet werden sollen. Herr Dr. Schimmelpfennig berichtete, dass der Freundeskreis die Notenpulte entsprechend den Vorgaben des Orchestervorstandes bei der Fa. Kolberg kaufen und sie dem Orchester schenken werde. Ein Angebot der Lieferfirma liege vor und sei geprüft. Verzögerungen habe es bei der Abstimmung des Farbtones der Pultoberteile mit der Holzvertäfelung des Saales durch entsprechende Beizung gegeben.

Abschließend richtete Herr Heimbucher im Namen des Orchesters ein Grußwort an die Freundeskreismitglieder und dankte besonders dem scheidenden Vorsitzenden, Herrn Dr. Dönninghaus.

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Letzte Änderung: 19.11.2017