Unsere Satzung

vom 20. August 1973, zuletzt geändert am 14. März 2012

§ 1 Name und Sitz

 

Der Der Verein führt den Namen "Freundeskreis zur Förderung der Bochumer Symphoniker e. V.“

Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum unter der Registernummer VR 1445 eingetragen.

§ 2 Zweck

 

Der Verein fördert ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck der Körperschaft ist die Förderung der Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Wahrnehmung folgender der Allgemeinheit dienender Aufgaben verwirklicht:

    1. Der Verein fördert die Tätigkeit und Wirksamkeit der Bochumer Symphoniker.
    2. Er setzt sich ein für eine Ausbreitung und Vertiefung der Resonanz auf die öffentliche Musikpflege der Stadt Bochum.
    3. Er bietet allen Musikfreunden ein Forum für Anregungen und Diskussionen zum Bochumer Musikleben.
    4. Für diese Förderziele setzt er die Mitgliedsbeiträge und Spenden ein.

    § 3 Gemeinnützigkeit

     

    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    § 4 Mitgliedschaft

    1. Mitglieder des Vereines können natürliche Personen, juristische Personen und andere Personenvereinigungen sein.
    2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und deren schriftliche Annahme durch den Vorstand.
    3. Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag kann für verschiedene Mitgliederkategorien (z. B. Jugendliche, Unternehmen, Vereine) unterschiedlich festgesetzt werden. Der Jahresbeitrag wird am 1. Januar eines jeden Jahres fällig.
    4. Die Mitgliedschaft erlischt:
      1. durch Tod,
      2. durch Austritt unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Ablauf des Kalenderjahres,
      3. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes bei Vorliegen eines wichtigen Grundes. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied mit mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und trotz zweier hierauf folgender schriftlicher Mahnungen nicht zahlt.

    § 5 Organe

     

    Die Organe des Vereins sind:

    1. die Mitgliederversammlung (§ 6),
    2. der Vorstand (§ 7),
    3. der Geschäftsführende Vorstand (§ 8).

    § 6 Mitgliederversammlung

    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird jährlich von dem Vorsitzenden des Vorstandes oder seinem Stellvertreter einberufen. Sie soll bis zum 30. April stattfinden. Der­ Geschäftsführende Vorstand stellt die Tagesordnung auf. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ergeht spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung durch Rundschreiben an alle Mitglieder. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder sein Stellvertreter.
    2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf Beschluss des Vorstandes in der Form nach § 6 Abs. 1 mit einer Ladungsfrist von einer Woche einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie muss einberufen werden, wenn mindestens 1/6 der Mitglieder oder 1/3 des Vorstandes dies durch einen schriftlichen und mit Gründen versehenen Antrag verlangen. Sie hat spätestens einen Monat nach Eingang des Antrags beim Vorstand stattzufinden. Für Form und Frist der Einladung gilt § 6 Abs. 1.
    3. Der Beratung und Beschlussfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegen insbesondere:
      1. die Wahl der Mitglieder des Vorstandes, zweier Rechnungsprüfer und eines stellvertretenden Rechnungsprüfers,
      2. die Entgegennahme des Berichts des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
      3. die Genehmigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes nach Bericht der Rechnungsprüfer,
      4. die Festsetzung des Jahresbeitrags,
      5.  Anträge.
    4. Über Anträge auf Abänderung der Satzung oder Auflösung des Vereins kann nur abgestimmt werden, wenn sie den Mitgliedern mit der Einladung mitgeteilt sind.
    5. Sonstige Anträge für die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens eine Woche vorher dem Vorstand schriftlich einzureichen. Später eingehende Anträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder deren Dringlichkeit feststellt.
    6. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder; Stimmenthaltungen werden so behandelt, als seien die betreffenden Mitglieder nicht erschienen. Geheim wird abgestimmt, wenn mindestens eines der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
    7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, in dem die gefassten Beschlüsse wörtlich wiederzugeben sind. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben und der nächsten Mitgliederversammlung zur Billigung vorzulegen.

    § 7 Vorstand

    1. Der Vorstand besteht aus:
      1. dem Vorsitzenden,
      2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
      3. dem Schatzmeister,
      4. dem stellvertretenden Schatzmeister,
      5. dem Schriftführer,
      6. dem Pressereferenten
      7. und bis zu 6 weiteren Mitgliedern aus der Zahl der Vereinsmitglieder.
    1. Der Vorstand kann bis zu 6 weitere Persönlichkeiten aus dem öffentlichen kulturellen Leben als beratende Mitglieder kooptieren. Sie müssen nicht Vereinsmitglieder sein.
    2. Der Vorstand wird gem. Abs. 1 von der ordentlichen Mitgliederversammlung jeweils auf 3 Jahre aus dem Kreis der Mitglieder gewählt. Die Amtszeit des Vorstandes endet mit der im 3. Jahr nach seiner Wahl stattfindenden Mitgliederversammlung.
    3. Der Vorstand bestimmt die Grundsätze für die Führung der Geschäfte des Vereins und entscheidet über alle Angelegenheiten von größerer finanzieller Bedeutung. Als solche gelten stets Angelegenheiten, deren Wert den Betrag von 3.000,00 € überschreitet. Über Angelegenheiten im Wert von 500,00 € bis 3.000,00 €  entscheidet der Geschäftsführende Vorstand. Ausgaben im Wert unter 500,00 € dürfen von Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstands im Rahmen ihres Aufgabenbereichs eigenständig getätigt werden.
    4. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung beschließen:
      1. einem ehemaligen Vorsitzenden die Würde eines Ehrenvorsitzenden,
      2. einem Mitglied die Ehrenmitgliedschaft anzutragen.

    § 8 Geschäftsführender Vorstand

    1. Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus den 6 Vorstandsmitgliedern gemäß § 7 Abs. 1 a) – f).
    2. Vertreter des Vereins im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende.
    3. Anmeldungen zum Vereinsregister erfolgen durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden.
    4. Scheidet ein Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes während der Amtsdauer aus, so ist für den Rest der Amtsdauer in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl vorzunehmen.

    § 9 Beschlussverfahren

    1. Die Beschlüsse des Vorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst; Stimmenthaltungen werden so behandelt, als seien die betreffenden Mitglieder nicht erschienen.
    2. Beide Gremien sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
    3. Über den Verlauf einer Vorstandsitzung ist ein Protokoll anzufertigen. Die Vorschrift des § 6 Abs. 7 gilt entsprechend, wobei die Unterzeichnung durch den Protokollführer genügt.

    § 10 Kassenführung

    1. Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte des Vereins und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht. Die Kassenführung ist alljährlich durch die von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfer zu prüfen. Der Schatzmeister stellt ihnen zu diesem Zweck die Buchhaltungsunterlagen samt Belegen zur Verfügung.
    2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    § 11 Satzungsänderungen


    Satzungsänderungen werden durch eine Mitgliederversammlung beschlossen und bedürfen zu ihrer Wirksamkeit mindestens zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

    § 12 Auflösung des Vereins

    1. Über eine Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder.
    2. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder dem Weg­fall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung Bochumer Symphonie zwecks Verwendung für ihren gemeinnützigen Stiftungszweck. Sollte die Stiftung nicht mehr bestehen, fällt das Vermögen an die Stadt Bochum mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich für die Tätigkeit und Wirksamkeit der Bochumer Symphoniker zu verwenden.

     

    Diese Satzung wurde durch einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung am 20. August 1973 errichtet. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 14. Juli 1988 erfolgte eine Änderung der §§ 2, 9 und 11. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 14. März 2001 erfolgte eine Erweiterung des § 7 (jetzt § 8) um einen Abs. 3. In der Mitgliederversammlung vom 14.03.2012 wurde die Satzung in der vorliegenden, überarbeiteten Form beschlossen.